05. Februar 2026 – Lea Biskup

Exklusives Star-Talk-Interview

Jenseits von Schlager-Klischees: Max Weidner

Max Weidner ist vieles – aber ganz sicher kein „Schubladen-Act“. Im Antenne Schlager Star-Talk mit Anika Reichel lässt er sprichwörtlich die Lederhosen runter und zeigt sich offen und reflektiert.

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Ehrlich, tätowiert – und (bald) neu erfunden

Wenn ein Interview beinahe an defekten Kabeln scheitert und am Ende trotzdem zum Glücksfall wird, dann kann eigentlich nur Max Weidner im Studio sein. Im Antenne Schlager Star-Talk spricht der bayerische Sänger ehrlich über Frustmomente, Lebensmut und seine Herkunft. Was viele nicht wissen: Seine musikalischen Wurzeln liegen auf bayerischen Festzeltbühnen. Schon mit drei Jahren stand Max gemeinsam mit seinem Opa mit dem Akkordeon auf der Bühne. Heute kennt man ihn als tätowierten, leidenschaftlichen Bayern, der im Schlager konsequent seinen eigenen Weg geht – und dabei auch mal aneckt.

Herausforderungen annehmen ja, sich dabei stressen lassen nein – dieses Credo zieht sich durch sein Denken. „Immer höher, schneller, weiter – man muss immer funktionieren. Irgendwann hab ich mir gedacht: Hör jetzt einfach mal auf dein Gefühl, lass laufen, geh wieder ins Studio und erfind dich vielleicht ein bisschen neu“, sagt Max rückblickend.

Klare Kante statt heile Welt

Deutlich wird auch seine Kritik am oft starren Bild des klassischen Schlagerstars. Tattoos, Piercings, offene Texte? „Man hat immer gesagt: Den Weidner können wir nicht einladen, der ist von Kopf bis Fuß tätowiert. Aber schaut euch doch mal die Familien heutzutage an!“ Klartext zu reden – ob in Songs oder im Privaten – ist für ihn keine Marketingmasche, sondern ein Lebensprinzip.

2025 war für Max Weidner kein leichtes Jahr. Pressetrubel, Branchenstress und gesundheitliche Rückschläge forderten ihren Tribut. Im Podcast spricht er offen über einen Krankenhausaufenthalt und Momente, in denen ihm schlicht die Kraft fehlte. Seine Botschaft dabei ist klar: Er will zeigen, dass auch Schlagermenschen keine 365 Tage Sonnenschein haben.

Der „Schlagerbauer“ lernt aus Krisen

Trotz Gegenwind erfährt Max Weidner in schwierigen Zeiten viel Rückhalt. Besonders Kollegen wie Nino de Angelo und Ramon Roselly meldeten sich während seines Krankenhausaufenthalts und boten ihre Hilfe an. Vor allem aber sind es die Fans und das Publikum, die ihm Kraft geben, nicht trotz, sondern mit seinen Ecken und Kanten weiterzumachen.

Auch musikalisch bleibt es spannend: Nach der Trennung von seiner Plattenfirma arbeitet Max Weidner an einem neuen Sound – mutiger, experimenteller und ohne Angst vor Genre-Grenzen. Bei Live-Auftritten zeigt er sich wandelbarer denn je, probiert neue Looks aus, mal mit bunten Haaren, mal mit noch mehr Tattoos, und bleibt dabei doch immer der „Schlagertyp mit Herz“.

Privaten Fragen weicht Max Weidner ebenfalls nicht aus. Nach einer schweren Trennung hat er sein persönliches Glück inzwischen wiedergefunden und erkannt, wie wichtig Selbstliebe und eine stabile Partnerschaft auch für die Karriere sind. „Früher wollte ich nichts als Musik – keine Zeit für Händchenhalten vor 18 Uhr. Heute merke ich, wie wertvoll ein stabiles Fundament ist.“ Sein Blick geht nach vorn: 2026 soll ein Jahr des Neustarts werden.


Jetzt reinhören: "Antenne Schlager Star-Talk" mit Max Weidner

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Noch mehr Lust auf Star-Talk?

Ob Beatrice Egli, Ben Zucker oder Mitch Keller – Antenne Schlager-Moderatorin Anika Reichel begrüßt im Antenne Schlager Star-Talk Schlagerstars, um mit ihnen ganz persönliche Gespräche zu führen. Freut euch auf exklusive Geschichten und Hintergründe.

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